Schulgeschichte


Im Jahr 1966 wird das Schulgebäude, der heutige Altbau, fertiggestellt. Bereits  1954 wurde Xaver Käppeler mit der Schulleitung beauftragt.

Schon in der Vergangenheit sind die Schülerzahlen der Grundschule Riedhausen aufgrund rückläufiger Kinderzahl (Vgl. Schwäbische Zeitung, Juli 1987) schwankend. "Es sei wahrscheinlich das erste und das letzte Mal, dass in Riedhausen eine Rektorenstelle ausgewiesen werde." Mit dieser Vermutung tritt Gerhard Blessing 1987 in sein Amt. 1993 gibt dieser sein Amt auf eigenen Wunsch zurück.

Während den zurückliegenden 6 Jahren veränderten sich die Schülerzahlen nun so stark, dass Diethard Brune im Juli 1993 seine Nachfolge mit den Worten, die Grundschule Riedhausen befände sich im "Aufwärtstrend" antritt. Es sei sogar "notwendig, sich über eine Erweiterung Gedanken zu machen" (Schwäbische Zeitung, September 1993).

Die bauliche Erweiterung der Grundschule Riedhausen und Sanierung der Schulturnhalle folgt 5 Jahre später. Am 24. Oktober 1998 konnte im Rahmen eines "Tages der offenen Tür" das "teilweise erneuerte und um drei Klassenräume erweiterte Riedhauser Schulhaus" (Schwäbische Zeitung, Oktober 1998) besichtigt werden.

Im Jahr 2000 erhält die Grundschule Riedhausen die Auszeichnung "Bewegungsfreundlicher Schulhof" vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg. Dies wird im Zuge einer umfangreichen Umgestaltung des Schulhofes, bewirkt durch die engagierte Mithilfe der Eltern in Kooperation mit der Gemeinde Riedhausen, möglich (Vgl. Südkurier, Juli 2001).

Nach 11 Jahren als Rektor der Grundschule Riedhausen wird Diethard Brune 2004 in den Ruhestand verabschiedet (Vgl. Schwäbische Zeitung, Juli 2004).

Noch im selben Jahr tritt Fritz Müller die Nachfolge an, der zuvor Erfahrungen als Rektor der damals noch deutlich kleineren Grundschule Fleischwangen sammelte. Er war Wegbereiter des jahrgangsübergreifenden Unterrichts, der im Schuljahr 2013/2014 erstmals Anwendung fand. Ebenso gab er den Anstoß, dass die Betreuung, über die verlässliche Grundschule hinaus, seitens der Gemeinde Riedhausen erheblich ausgebaut wurde. Dass die Schülerzahlen innerhalb seiner Führung dennoch durch äußere Faktoren so spürbar zurückgehen, beschreibt Rektor Fritz Müller in seiner Abschiedsrede als schmerzhafte Erfahrung (Vgl. Schwäbische Zeitung, Juli 2017). Nach insgesamt 13 Jahren wird schließlich auch er in den verdienten Ruhestand verabschiedet.

 

Seit 1. August 2017 wird die Grundschule Riedhausen übergangsweise kommissarisch weitergeführt. Da in naher Zukunft jedoch wieder mit steigenden Schülerzahlen zu rechnen ist, bleibt das Amt als Rektor eine attraktive berufliche Perspektive.