Besuch des Ökomobil Klasse 4


Am Dienstag, den 9. April besuchte uns hier in Riedhausen das Ökomobil vom Regierungspräsidium in Tübingen. Dies war ein ganz besonderer Unterrichtstag für die Kinder. Aufgeregt warteten die Kinder auf die Ankunft des Ökomobils, auch rollendes Naturschutzlabor genannt.

Um 9 Uhr war es dann endlich so weit. Nach einer kleinen Begrüßung durften die Kinder das Ökomobil betreten. An Gruppentischen versammelt wurden zunächst Namensschilder hergestellt, die die Besonderheit hatten, dass die Kinder an diesem Tag nicht ihren normalen Namen trugen, sondern sich einen neuen Namen, der etwas mit dem Thema Wald zu tun haben sollte, aussuchen durften. So hatten wir schließlich ein Reh, einen Fuchs, einen Saftkugler, verschiedene Vögel oder auch eine Fichte in unserer Klasse.

Anschließend wurden die Kinder in Gruppen eingeteilt. Die Aufgabe war es, im Wald hautnah Bodentiere wie zum Beispiel Asseln, Schnecken, Spinnen und Käfer zu erforschen. Jede Gruppe erhielt eine Ausrüstung (Sammelutensilien und Ferngläser) und konnte nun im Wald Tiere behutsam sammeln und sie anschließend ins Naturschutzlabor bringen.

Dazu mussten sich die Kinder auf die Höhe der Tiere begeben. Die FÖJlerin des Ökomobils leitete die Kinder an, "leise, lieb und langsam" vorzugehen.

Als alle Gruppen mit ihren Tieren wieder im Ökomobil angelangt waren, untersuchten die Kinder die gesammelten Tiere unter einem Mikroskop und versuchten mit der Unterstützung von Bestimmungshilfen herauszufinden, um welche Tiere es sich tatsächlich handelte. Bei einem anschließenden Quiz zur Bestimmung bestimmter Tiere, die auf Videoprojektoren gezeigt wurden, stellte sich heraus, dass man manchmal genauer hinschauen muss, um ein Tier wirklich korrekt bestimmen zu können.

Am Ende des tollen Vormittags entließen die Kinder ihre gesammelten Tiere dann wieder in die Freiheit. Die Klasse war mit Feuereifer dabei und hatte viel Spaß, einen Vormittag lang die Rolle eines kleinen Forschers einzunehmen.